Steeler Mandatsträger der CDU für Erhalt von Bürgeramt und Straßenverkehrsamt sowie optische Verbesserung des "Tores" in das Steeler Stadtteilzentrum
Stellungnahme der Mandatsträger der CDU Steele zum Artikel der WAZ/NRZ vom 01.02.11 über das Globus Center in Steele
Eigentlich könnten die Umgebungsfaktoren kaum besser sein: eine hervorragende verkehrliche Anbindung mit drei S-Bahn-Strecken und der neue Verkehrsplatz als zentraler Anfahrtpunkt für Bus und Bahn im Essener Südosten kann kein anderes Mittelzentrum bieten. Wäre da nicht „dieser optisch abstoßende Kubus“, der seit Jahren in einem wichtigen Eingangskorridor zum Steeler Mittelzentrum „fahrlässig unmodernisiert vor sich hin dümpele“, moniert der Steeler Ratsherr Dr. Ekkehard Witthoff (CDU).
In der Bewertung „mehr Malus als Globus“ ist aus Sicht der CDU-Vertreter für Steele in der BV VII sowohl der gebäudetechnische Zustand des alten Wertheim-Gebäudes als auch das seit Jahren andauernde Taktieren der Eigentümer um dessen dringlich notwendige Sanierung.
„Saturn ist ein Magnet. Und es spricht eindeutig für Steele, die Bürgerschaft und den ICS, dass es trotz der Widrigkeiten im Zusammenhang mit einem in seiner Außengestaltung nie geliebten Würfels gelungen ist, die Attraktivität der Steeler City weiter zu erhöhen“, lobt der Bezirksvertreter Frank Stienecker (CDU) das Engagement der Beteiligten.
Aus Sicht des stellvertretenden Bezirksbürgermeisters Dirk Vogt seien die im Globuscenter befindlichen Ämter des Straßenverkehrsamtes und des Bürgeramtes maßgeblich für die Frequentierung Steeles und unverzichtbar für den Stadtteil. Eine Verlegung sei nicht verantwortbar.
Ratsherr Dr. Witthoff kündigt an, dass sich die CDU-Vertreter im Zuge des Neubaus des Verkehrsplatzes und der anstehenden Renovierung der Fußgängerbrücke entschlossen für ein positives Stadtbild im Bereich des Stadttores Krayer/Steeler Str. einsetzen werden.
Die CDU Steele baue dabei auf die Unterstützung der anderen Parteien in der BV und erwarte, dass der Eigner eine Mietreduzierung ins Auge fasse anstatt über erhöhte Mieten bei Vertragsverlängerungen nachzudenken. Der desolate Zustand des Hauses mit dessen nur zum Teil belegbaren Flächen böten keine Argumente für Mieterhöhungen.
Es sei nicht hinnehmbar, dass das Erscheinungsbild eines ganzen Stadtteils aufgrund überzogener Vorstellungen des Besitzers gegenüber möglichen Betreibern auf Jahre in Mitleidenschaft gezogen werde. „Der Eigner Hammerschmidt hat aus der Frankfurter Ferne bislang jegliche Kooperationsbereitschaft mit Vertretern aus Verwaltung, Kaufmannschaft und Politik vermissen lassen“, so Witthoff.
Schließlich sei eine verbindliche, nachhaltig positive Nutzung und Gestaltung des Hauses Voraussetzung für langjährige Mietverträge mit angemessener Miete.